Amazon muss die Rechte von Beschäftigten anerkennen

Solidaritätsaktion aus Politik, Wissenschaft und Kultur für die Streikenden bei Amazon gestartet

Start einer Postkartenaktion mit Protestpostkarten an den Deutschland-Chef von Amazon, Ralf Kleber

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Postkarte (Download als .pdf)

85 prominente Erst-UnterstützerInnen aus Politik (SPD, Die Linke, Bündnis 90/Die Grünen), Wissenschaft und Gesellschaft zeigen ihre Solidarität mit den Streikenden Amazon ist der weltgrößte Versand- und Onlinehändler, aber auf einen Tarifvertrag für die Beschäftigten in Deutschland will der Konzern sich nicht einlassen. Seit über einem Jahr verweigert er den demokratisch gewählten VertreterInnen der Beschäftigten Verhandlungen über reguläre Tarifverträge.

Mit einer Postkartenaktion (s. Anhang) schalten sich nun UnterstützerInnen aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft in den Arbeitskampf ein. Bekannte PolitikerInnen und Abgeordnete aus Bundestag, Europaparlament und Landtagen, darunter der Fraktionsvorsitzende der Grünen Anton Hofreiter und die stellvertretende Vorsitzende der Fraktion der LINKEN Sarah Wagenknecht, der AfA-Vorsitzende Klaus Barthel (SPD), der Vorsitzende der LINKEN Bernd Riexinger sowie die grünen Europa-ParlamentarierInnen Ska Keller und Reinhard Bütikofer, bekunden ihre Solidarität mit den Streikenden bei Amazon. Zu den ErstunterzeichnerInnen gehören auch engagierte Künstler wie der Theaterregisseur Volker Lösch und der Krimiautor Wolfgang Schorlau sowie zahlreiche ProfessorInnen.

Mit dieser Initiative wollen die UnterzeichnerInnen ein Zeichen setzen und kritische KundInnen und solidarische MitbürgerInnen dazu aufrufen, die Streikenden und ihre Gewerkschaft ver.di in diesem seit Mai 2013 andauernden Arbeitskampf zu unterstützen.

Mit der Solidaritätsaktion unterstützen die UnterzeichnerInnen die Forderung, dass Amazon das Recht der Beschäftigten auf einen Tarifvertrag endlich respektiert.

  • Wir unterstützen die Forderungen von ver.di und den Streikenden, wonach für die Arbeitsbedingungen bei Amazon die Tarifverträge des Einzel- und Versandhandels gelten sollen. Dafür spricht nicht nurdas tägliche Handeln des Unternehmens, sondern auch dessen Eigenwerbung als „weltgrößter Versand- und Online-Händler“.
  • Wir unterstützen das Anliegen der Streikenden nach existenzsichernden und planbaren Einkommen, die der Qualität ihrer Arbeit entsprechen und die anstrengenden Arbeitsbedingungen anerkennen.
  • Wir unterstützen die Forderung nach „Respekt und Anerkennung“. Dies richtet sich auch gegen die Praxis befristeter Arbeitsverträge ebenso wie gegen ständige Kontrollen und Rundum-die-Uhr-Überwachung. Die Vernichtungskonkurrenz im Einzelhandel darf nicht länger auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen werden. Es ist nicht akzeptabel, dass Amazon sich Wettbewerbsvorteile gegenüber dem stationären Einzelhandel verschafft, indem der Konzern Tarifverträge umgeht.

„Wir rufen unsere Mit-BürgerInnen zur Solidarität mit den Streikenden auf. Machen Sie Druck auf Amazon! Amazon soll spüren, dass wir unseren Sozialstaat verteidigen!“

Weitere Auskünfte:

Anton Kobel, t: 06221-4337373; email:akobel@posteo.de

Postkarten bestellen:

Die Postkarten können kostenlos bezogen werden bei: Redaktion express / AFP e.V., Niddastraße 64, 60329 Frankfurt; email: express-afp@online.de; t: 069-679984; www.express-afp.info;
über eine Spende für Druck- und Versandkosten würden wir uns freuen. Bankverbindung für Spenden: Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der politischen Bildung (AFP e.V.), Sparda-Bank Hessen, BIC: GENODEF1S12, IBAN: DE28 5009 0500 0003 9500 37; Stichwort: Soli-Postkarte

Verantwortlich:

Anton Kobel, Leimerstraße 20, 69126 Heidelberg

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